Holding Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt Marien-Hospital Erwitte Hospital zum Hl. Geist Geseke
 
 

Die Geschichte des Marien-Hospitals Erwitte

Im Jahre 1845 bildete sich im Westerwald eine kleine religiöse Gruppe zum Dienst am Kranken, Armen, Verlassenen sowie an den Kindern. Sechs Jahre später entstand aus dieser Gruppe die Genossenschaft der Armen Dienstmägde Jesu Christi. Die Kirchengemeinde St. Laurentius in Erwitte nahm Verhandlungen zur Gründung einer "Filiale der Armen Dienstmägde Jesu Christi zu Erwitte, Diözese Paderborn" auf.

1860 überschrieb die Stiftung der Freifrau von Hoerde das Schlossgebäude, das im Jahr zuvor für die Gründung einer Kranken-Pflege-Anstalt zur Verfügung gestellt wurde, ein Wirtschaftsgebäude sowie Grundstücke vertraglich der Pfarrkirche St. Laurentius zu vollem Eigentum. Als die ersten drei Ordensschwestern in jenem Jahr einzogen, konnte die Arbeit im Krankenhaus beginnen.

1897 Einweihung des ersten Erweiterungsbaus
1911 Einweihung des zweiten Erweiterungsbaus

1919

Wiedereröffnung, nachdem das Haus während des Weltkrieges geschlossen und zur Unterbringung alter Leute genutzt wurde
1924 Verwüstung des Schlossgebäudes durch eine Brandkatastrophe
1925 Wiederaufbau mit Ausbau des Dachgeschosses
1959 Inbetriebnahme eines Personalwohnhauses
1962 Einweihung des Schwesternwohnhauses
1965 Inbetriebnahme eines Erweiterungsbaus
1975 Umwandlung des Personalwohnheimes in ein Verwaltungsgebäude

1984

Rückzug der letzten Schwestern der Armen Dienstmägde Jesu Christi aus Erwitte wegen akuten Schwesternmangels
1986 Das Krankenhaus brennt zum zweiten Mal in seiner Geschichte

1988

Das Schwesternwohnheim wird in ein Altenheim umgewandelt
Die "Blauen Damen" nehmen ihren ehrenamtlichen Dienst im Krankenhaus auf

1991

Beginn des Neubaus eines OP-Traktes, Intensivpflegestation und Zentralsterilisation
Günther Hagenhoff übernimmt die Position des Geschäftsführers von Willy Cyran
1992 Inbetriebnahme des neuen OP-Traktes

1993
1993

Fertigstellung der Intensivpflegestation und Zentralsterilisation
Privatisierung der Physikalischen Therapie und Umwandlung in ein Ambulantes Rehabilitationszentrum
1994 Dr. Georg Wrobel wird Chefarzt der Urologie
1996 Zahlreiche Renovierungen werden vorgenommen, z.B. Cafeteria, Stationen
1997 Errichtung einer Liegendkrankenwagenhalle
1998 Inbetriebnahme der neuen Zentralen Aufnahmestation
1999 Renovierung von Verwaltungsgebäude und Stationen
2001 Umbau und Erweiterung der Radiologie / Urologie

2003

Umbau eines Wohnhauses mit Garagen zur Rettungswache Erwitte
Günther Hagenhoff verlässt das Krankenhaus, Nachfolger wird Werner Bohnenpoll

2004
2004
2004

Das Marien-Hospital Erwitte wird aus der von Hoerde'schen Stiftung in eine gemeinnützige GmbH überführt und in die Katholische Hospitalvereinigung St. Nikolaus Lippstadt, bestehend aus dem Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt und dem Hospital zum Hl. Geist Geseke, eingegliedert
2006 Verlagerung der Abteilung Unfallchirurgie ins Dreifaltigkeits-Hospital Lippstadt
2007 
Zusammenführung der Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin sowie der Verwaltung des Marien-Hospitals Erwitte und des Dreifaltigkeits-Hospitals Lippstadt

2008

Christian Larisch wird neuer Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung St. Nikolaus und übernimmt die Aufgaben von Herrn Walther Kuhlmeyer

2009

 

Aufgabe der Abteilungen Innere Medizin und Allgemeinchirurgie im Marien-Hospital. Im Gegenzug wird die Abteilung Orthopädie, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Thomas Hess, vom Dreifaltigkeits-Hospital nach Erwitte verlagert. So entsteht die Fachklinik für Orthopädie und Urologie in Erwitte.
2010 Das Marien-Hospital feiert sein 150-jähriges Bestehen
2011 Eröffnung der Station 2 nach umfangreichen Umbaumaßnahmen